Offroad mit Herz für die Natur

Toni Edelmayr

Lange haben wir in diversen Foren nach Anbietern von Offroadreisen gesucht. Dabei sind wir auch immer wieder über Rustikatravel und Aleksander gestolpert.

Irgendwann haben wir dann auch den Newsfeed abonniert, seine Kommentare, seine Informationen, seine Statements haben es uns angetan. Warum das?

Nun also Kajakfahrer, Mountainbiker, Berg- und Skitourengeher sowie auch als studierte Ökologen sind wir uns der Ressource Natur sehr, sehr bewusst.

Wir (Toni & Burgi aus Salzburg) wollten immer Offroad reisen, jedoch mit dem Schwerpunkt Natur und Overlanding, und nicht mit dem Aspekt möglichst heftiges Gelände zu fahren. Schlussendlich war klar, es sollte eine Tour mit Rustikatravel sein. Das Los der Selbstständigen ist es jedoch selbst und ständig zu fahren, also entschieden wir uns dazu, „nur“ einen GPS-Track von Aleksander zu kaufen. Die Abwicklung hat tadellos geklappt, wir haben auch jede Menge Information zum Trip bekommen. Das war im Frühling, wir wussten, dass wir erst im Herbst gemeinsam weg kommen. Doch mit jedem Bericht von Alek stieg bei mir das Verlagen los zu starten. So habe ich kurz entschlossen Anfang Juli die Südost-Serbientour gebucht, und zu Ferienbeginn ging es dann auch los, gemeinsam mit meinem Sohn und dessen besten Freund. Nach einer langen Anreise über Slowenien und Kroatien waren wir ziemlich punktgenau zum vereinbarten Zeitpunkt auch beim Treffpunkt in Nis. Tanken, einkaufen, und dann ging es auch schon ab ins Gelände. Nach einer äußerst kurzen „Warmup-Phase“ kamen wir auch schon richtig ins Schwitzen. Eine heftige Uphill-Passage forderte uns ganz gewaltig. Nachdem wir unter Zuhilfenahme von Schaufeln etc alle oben waren, erklärte uns Alek, dass dies der schwerste Part war.

Herrliche, endlose Weiten

Was folgte, war ein Offroadtag nach dem anderen. Herrliche, endlose Weiten, freundliche Leute, ein Mix aus kniffligen Passagen und relaxtem Cruisen unter dem fachkundigen Guiding von Aleksander. Mit ihm hatten wir den Jackpot erwischt. Zu jeder Zeit relaxed und freundlich, immer bereit zum Fotografieren stehen zu bleiben, immer eine Lösung parat, wenn es ein Problem gab.

Auch die Anzahl der mitfahrenden Fahrzeuge war perfekt, denn so ist aus fünf TN-Fahrzeugen schnell eine Gruppe geworden, die sich richtig gut verstanden hat.

Somit ist die Woche auch wahnsinnig schnell vergangen, am Ende war es fast so, dass wir erstaunt waren, wie viel Strecke wir gemacht hatten.

Die Jungs waren ausnahmsweise der gleichen Meinung wie ich  –  wir fahren garantiert wieder mit, denn genau so sollte eine 4×4 Tour aussehen, viel Information, Bedachtnahme auf die Natur, Rücksichtnahme auf die vor Ort lebende Bevölkerung und Plätze, die man sonst nie finden würde.

Für mich war es auch ein Lernen. Ich war mir nun sicher, dass ich die schon geplante Tour im Herbst auch allein fahren kann. Tja, und was soll ich hierzu erzählen?

Auch die als Track gekaufte Tour erwies sich als perfekt. Genaueste Routenaufzeichnung führte uns an abgelegene Plätze – und für den zusätzlichen Offroadkick kann Rustikatravel absolut nichts, denn dass wir über Nacht 20cm Schnee in Montenegro bekommen würden, daran war Petrus schuld, aber vielleicht wollte er uns ja nur Schaufeln und winchen sehen ?

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